Hand und Handgelenk

Os scaphoideum Handgelenk a.p. Handgelenk seitlich Stecheraufnahme Ballaufnahme Monheimaufnahme Hand a.p. (dorsovolar) Hand streng seitlich: radio-ulnar Hand schräg: Zitherspieler Hände nach Norgaard (Rheuma-Spezialaufnahme in der Medizin) Mittelhand a.p. Mittelhand seitlich Os pisiforme Carpal-Tunnel

Os scaphoideum

  • Kassette/Abstand

18/24 (4) oder 24/30 (4) / FFA 1,05m

  • Lagerung:

1. Hand flach auf Kassette legen, kräftig nach lateral abduzieren. Daumen stark abspreizen.

2. Kassette mit 15° Keil unterpolstern, Daumen von Hand stark abduzieren, Handhaltung wie oben.

3. Unterarm und Hand an der radialen Seite um 45° anheben.

4. Unterarm und Hand an der ulnaren Seite um 45° anheben.

  • Zentralstrahl:

bei 1., 2. und 3.

Zentralstrahl in der Mitte der Verbindungslinie Daumensattelgelenk und Radius, sowie 1 Querfinger medialwärts.

bei 4.

In der Mitte zwischen Daumensattelgelenk und Mitte HG 2 Querfinger medialwärts.

  • Bemerkung:

Os scaphoideum: zwischen Daumensattelgelenk und Radius; es empfiehlt sich im Uhrzeigersinn auf der Kassette zu arbeiten.

  • Qualitätskriterien:

Os scaphoideum soll orthograd überlagerungsfrei abgebildet sein, in den Schrägaufnahmen weitgehend überlagerungsfreie Darstellung des Os scaphoideum und der angrenzenden Handwurzelknochen. Schwer erkennbare Brüche sind oft nur in diesen Schrägaufnahmen diagnostizierbar.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Handgelenk a.p.

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 (2) / FFA 1,05m

  • Lagerung:

1. Möglichkeit:

Frage nach Bandruptur: gewinkelter Vorderarm liegt flach auf dem Tisch, Handgelenk liegt mit der volarer Seite auf der Kassette, D3 verläuft gestreckt in Richtung Radius.

2. Möglichkeit:

Frage Fraktur: Finger locker gebeugt, Hand nach lat. abduziert (abgespreizt).

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objektmitte und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Darstellung der Handwurzel- und Unterarmknochen, bei Fragestellung von Epiphysenlösung, Grünholz- oder Os scaphoideumfraktur. Zur Beurteilung der Knochenkerne bei Kindern werden Vergleichsaufnahmen notwendig, bei Verdacht auf Subluxation des Os Lunatums, Zusatzaufnahme in Flextion und Reflextion der Hand notwendig (Stressaufnahme).

  • Qualitätskriterien:

Vollständige Abbildung der Metacarpalia, Handwurzelknochen und distaler Unterarm.

Handgelenk a.p. Pädiatrie

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 (2) / FFA 1,05m AT

  • Lagerung:

1. Möglichkeit:

Kind liegt auf dem Rücken auf dem Tisch und dreht den Kopf zur Gegenseite drehen lassen. Hand liegt in Pronation auf der Kassette, D3 verläuft gestreckt in Richtung Radius.

2. Möglichkeit:

Kind wird seitlich am Tisch sitzend positioniert, Kopf zur Gegenseite drehen, gewinkelter Vorderarm liegt flach auf dem Tisch, Hand liegt in Pronation auf der Kassette.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objektmitte und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Zusatzfilter 1 mm Al + mindestens 0,1 mm Cu.
Bei unruhigen Patienten muss der Unterarm durch Sandsack oder Begleitperson fixiert werden.

  • Qualitätskriterien:

Vollständige Abbildung der Metacarpalia, Handwurzelknochen und distaler Unterarm.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Handgelenk seitlich

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 (2) / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Handgelenk, Unterarme, Ellenbogen (gebeugt) liegen mit der Kleinfingerseite streng seitlich auf. Handfläche hat leichte Retroflexion, d.h. der untere Handballen steht leicht vor. Daumen gestreckt über übrige Finger halten. Stellung durch Tasten im Handgelenk überprüfen.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Handgelenk- und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Ulnar und Radius müssen distal übereinander projiziert werden. Os Scaphoideum und Os Lunatum liegen übereinander, ebenso die Mittelhandknochen, bei Verdacht auf Subluxation des Os Lunatums, Zusatzaufnahme in Flextion und Reflextion der Hand notwendig (Stressaufnahme).

  • Qualitätskriterien:

Radius und Ulnar müssen deckungsgleich sein; Mittelhand, Handwurzelknochen und distaler Unterarm sollen abgebildet werden.

Handgelenk seitlich Pädiatrie

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 (2) / FFA 1,05m AT

  • Lagerung:

1. Möglichkeit:

Kind liegt auf dem Rücken, Arm leicht gewinkelt und liegt mit der Kleinfingerseite streng seitlich auf, Stellung durch Tasten im Handgelenk überprüfen.

2. Möglichkeit:

Kind sitzt seitlich am Tisch, legt den Arm streng seitlich auf die Kassette, so dass die Handfläche leichte Retroflexion hat.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objektmitte und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Zusatzfilter 1 mm Al + mindestens 0,1 mm Cu.
Bei unruhigen Patienten muss der Unterarm durch Sandsack oder Begleitperson fixiert werden.

  • Qualitätskriterien:

Radius und Ulnar müssen deckungsgleich sein; Mittelhand, Handwurzelknochen und distaler Unterarm sollen abgebildet werden.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Stecheraufnahme

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Finger locker gebeugt, Hand nach lat. abduziert (abgespreizt) soweit es der Patient toleriert.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objektmitte und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Das Scaphoid ist aufgerichtet und kommt in seiner vollen Länge zur Abbildung.

  • Qualitätskriterien:

Freier Einblick auf das Os scaphoideum, zudem kann hier gut der SL-Spalt (scapholunärer Spalt) beurteilt werden.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Ballaufnahme

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Der Patient nimmt zuvor einen Ball in die Hand und umschließt ihn leicht. Nun wird das Handgelenk so gelagert wie bei einer normalen Handgelenksaufnahme ohne eine jegliche Abduktion. Da der Unterarm nun schwebt, sollte unter ihm eine Schaumstoffplatte zum Ausgleich gelegt werden. Während der Aufnahme soll der Patient den Ball so fest wie möglich zusammen drücken.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objektmitte und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Der Ball sollte möglichst aus röntgendurchlässigen Materialen gebaut werden.

  • Indikation:

SL-Bandruptur

  • Qualitätskriterien:

Guter Einblick auf den SL-Spalt (scapholunärer Spalt), Handwurzelknochen sollte nicht verkürzt dargestellt werden.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Monheimaufnahme

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

gewinkelter Vorderarm liegt flach auf dem Tisch, Handgelenk liegt mit der volarer Seite auf der Kassette, D3 verläuft gestreckt in Richtung Radius. Nun werden D4 und D5 eingeklappt, so dass die Hand zu einer Schwurhand wird.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objektmitte und Filmmitte.

  • Indikation:

Skapholunäre Dissoziation mit einer skapholunären Diastase von über 3 mm.

  • Qualitätskriterien:

Guter Einblick auf den SL-Spalt (scapholunärer Spalt), Handwurzelknochen sollte nicht verkürzt dargestellt werden.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Hand a.p. (dorsovolar)

  • Kassette/Abstand

Format 24/30 (2), 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Patient sitzt seitlich am Tisch, der abgewinkelte Unterarm und die Handflächen liegen auf, Finger leicht gespreizt, evtl. Sandsack zur Fixierung auf den Unterarm legen.

  • Zentralstrahl:

Auf Objekt- und Kassettenmitte.

  • Anmerkung:

Übersichtsdarstellung des Skeletts bei Frakturen, Arthrosis und Deformierung der Gelenke, sowie chronischer Polyarthritis (Rheuma).

  • Qualitätskriterien:

Vollständige Abbildung der ganzen Hand einschließlich aller Fingerendglieder und des Handgelenkes.

Hand a.p / Knochenalterbestimmung

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 / FFA 1,05m / AT

  • Lagerung:

Patient sitzt seitlich am Tisch, der abgewinkelte Unterarm und die Handflächen liegen auf, Finger leicht gespreizt, evtl. Sandsack zur Fixierung auf den Unterarm legen. Kopf wegdrehen lassen.

  • Zentralstrahl:

Auf Objekt- und Kassettenmitte.

  • Kriterien für gute Aufnahme:

Ganze Hand und Handgelenk müssen abgebildet werden.

  • Anmerkung:

Seitenbezeichnung und Altersangabe bei Knochenaltersbestimmung in Jahr und Monat auf dem Bild vermerken.

  • Variante:

Weitere Möglichkeit wäre das Baby auf der Untersuchungsliege hinzulegen und bei abgespreiztem Arm die Hand auf der Kassette aufzunehmen.

  • Qualitätskriterien:

Vollständige Abbildung der ganzen Hand einschließlich aller Fingerendglieder und des Handgelenkes.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Hand streng seitlich: radio-ulnar

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Vorderarm liegt bequem auf dem Tisch, Hand wird mit der Kleinfingerseite streng seitlich auf die Kassette gelegt, evtl. Kasten an den Handrücken schieben, Daumen wird volarwärts leicht abgespreizt.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Grundgelenk des 2. Fingers und auf Filmmitte.

  • Indikation:

Fremdkörperlokalisation, Stellung von Fragmenten bei Metacarpal-Frakturen.

  • Qualitätskriterien:

Metacarpalia und Fingerendglieder müssen sich decken, Weichteile müssen gute beurteilbar sein.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Hand schräg: Zitherspieler

  • Kassette/Abstand

Format 24/30 (2)/ FFA 1,05m

  • Lagerung:

Hand liegt schräg auf, typische Zitherspielerstellung (Teetassenhaltung), je nach Fragestellung evtl. kleiner 45° Keil zur Unterstützung des Daumens und des Zeigefingers bzw. Zellstoff in die Hand geben.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objekt- und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Trotz Schräghaltung werden die Finger weitgehend seitlich projiziert.

  • Qualitätskriterien:

Darstellung der ganzen Hand mit schräger, überlagerungsfreier Darstellung der Mittelhand und des Handgelenkes, Metacarpale 4 und 5 überlagern sich leicht in der Basis.

Hand schräg: Zitherspieler Kind

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 (2) / FFA 1,05m AT

  • Lagerung:

Kind sitzt seitlich am Tisch, Hand liegt schräg auf, zur Unterstützung für Daumen und Zeigefinger evtl. 45° Schaumstoffkeil verwenden.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objekt- und Filmmitte.

  • Anmerkung:

Zusatzfilter 1 mm Al + mindestens 0,1 mm Cu.
Bei unruhigen Patienten muss der Unterarm durch Sandsack oder Begleitperson fixiert werden.

  • Lagerungshilfen:

Mit kleinen Schaumstoffscheiben lassen sich gut Lagerungstürme bauen, an dem das Kind gut seine Finger lagern kann.

  • Qualitätskriterien:

Darstellung der ganzen Hand mit schräger, überlagerungsfreier Darstellung der Mittelhand und des Handgelenkes, Metacarpale 4 und 5 überlagern sich leicht in der Basis.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Hände nach Norgaard (Rheuma-Spezialaufnahme in der Medizin)

  • Kassette/Abstand

Format 24/30 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Pat. sitzt frontal am Tisch, Ellenbogen möglichst zusammen, Handinnenflächen zeigen nach oben, Finger leicht abgespreizt und gestreckt, Unterarm zur Tischoberfläche im Winkel von ca. 30° (-45°) (Ballauffang- o. Schalenhaltung). Beide Hände gleichzeitig zum Vergleich in einem Strahlengang.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Kassettenmitte.

  • Anmerkung:

Gute Projektion der kleinen Gelenke und Gelenkspalten.

  • Qualitätskriterien:

Guter Einblick in die Gelenke.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Mittelhand a.p.

  • Kassette/Abstand

Format 24/30 (2), 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Patient sitzt seitlich am Tisch, der abgewinkelte Unterarm und die Handflächen liegen auf, Finger leicht gespreizt, evtl. Sandsack zur Fixierung auf den Unterarm legen.

  • Zentralstrahl:

Auf Objektmitte. Einblendung oben und unten nur von PIP Gelenk bis einschließlich Handwurzelknochen.

  • Qualitätskriterien:

Überlagerungsfreie Abbildung der Mittelhandknochen einschließlich Carpometacarpal- und Metacarpophalangealgelenken.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Mittelhand seitlich

  • Kassette/Abstand

Format 24/30 (2), 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

1. Möglichkeit:

Frage Fraktur MC1-3: Selbe Lagerung wie bei der Zitherspielerstellung Hand schräg. Hand liegt schräg auf, typische Zitherspielerstellung (Teetassenhaltung), je nach Fragestellung evtl. kleiner 45° Keil zur Unterstützung des Daumens und des Zeigefingers bzw. Zellstoff in die Hand geben.

2. Möglichkeit:

Frage Fraktur MC4-5: Pat. seitlich am Tisch, Handinnenfläche zeigen nach oben, Unterarm zur Tischoberfläche im Winkel von ca. 45°.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Objektmitte. Einblendung oben und unten nur von PIP Gelenk bis einschließlich Handwurzelknochen.

  • Qualitätskriterien:

Überlagerungsfreie Darstellung der Mittelhand, bei der 2. Möglichkeit vollständige und überlagerungsfreie schräge Abbildung des Metacarpale 5 und 4.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Os pisiforme

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

Hand liegt mit der Kleinfingerseite auf und wird ca. 20° nach hinten dorsalwärts geneigt, Handinnenfläche zeigt nach oben.

  • Zentralstrahl:

Senkrecht auf Os pisiforme (Handgelenk) und Filmmitte.

  • Bemerkung:

Bei Fragen nach Wachstumsstörungen 2.Ebene für Os pisiforme ist der Carpal-Tunnel.

  • Qualitätskriterien:

Überlagerungsfreie Darstellung des Os pisiforme.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

Carpal-Tunnel

  • Kassette/Abstand

Format 18/24 / FFA 1,05m

  • Lagerung:

1. Möglichkeit:

Aufzunehmendes Handgelenk auf Kassettenmitte, Finger werden mit der gesunden Hand so weit wie möglich nach dorsal gezogen.

2. Möglichkeit:

Patient stützt die Hand mit größter Flexion auf die Kassette, die auf dem Tisch liegt und geht 1-2 Schritte vor.

3. Möglichkeit:

Patient stützt die Hand auf Kassette, die auf einem 45° Keil gelagert ist und geht 1-2 Schritte vor.

  • Zentralstrahl:

Bei 1. und 2.

entsprechend der Flexion der Hand mit 45° tangierend evtl. 25°-30° (Röhrenkippung), 1 Querfinger zur Gelenkmitte hin und auf Kassettenmitte.

Bei 3.

mit senkrechtem Strahlengang.

  • Qualitätskriterien:

Beurteilung der Karpaltunnelknochen und – bei geringer Exposition – auch der palmarseitigen Weichteilstrukturen möglich. Gleichzeitig überlagerungsfreie axiale Abbildung des Os pisiforme und des Hamulus ossis hamati, u.U. auch des Daumensattelgelenkes.

  • Aufnahmedaten

    Aufnahmeart: ohne Raster
    Belichtungsautomatik: ohne
    Bildempfängerdosis: SC 200
    Fokus-Detektor-Abstand: 105 cm
    Brennflecknennwert: 0,6 (≤1,3)
    Aufnahmespannung: 50 – 60 kV

  • Pädiatrische Besonderheiten

    Aufnahmeart: Aufnahmetisch
    Bildempfängerdosis: SC 400
    Belichtungsautomatik: ohne
    Strahlenschutz: Bleigummiabdeckung der unmittelbar anschließenden Abschnitte des Körperstamms

  • Vorbereitung des Patienten

    Untersuchende Region von Kleidung und Schmuck frei machen, Gonadenschutz anlegen.

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